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Fermentieren: Trendy, gesund, köstlich

Gemüsesorten Fermentieren

Fer­men­tieren ist eine tra­di­tion­sre­iche Kun­st, die Lebens­mit­tel auf natür­liche Weise halt­bar macht und Aromen auf faszinierende Weise ver­fein­ert. Schon unsere Vor­fahren nutzten Mikroor­gan­is­men, um Ern­ten zu bewahren und köstliche, nahrhafte Speisen zu kreieren. Heute erlebt diese Meth­ode eine wahre Renais­sance – nicht nur wegen ihres einzi­gar­ti­gen Geschmacks, son­dern auch, weil sie wertvolle Nährstoffe bewahrt und bekömm­lich­er macht; auf dem Weg zu ein­er natür­lichen Ernährung ohne kün­stliche Zusatzstoffe. Ob Sauer­kraut, Kim­chi, Joghurt oder Kom­bucha – fer­men­tierte Köstlichkeit­en bere­ich­ern unsere Küche und tun unserem Wohlbefind­en gut.

Die Vorteile der Fermentation sind vielfältig

Zubehör zum Fermentieren
Zube­hör zum Fer­men­tieren

Sie ver­längert die Halt­barkeit von Lebens­mit­teln ohne den Ein­satz von Zusatzstof­fen, erhält und steigert sog­ar den Vit­a­minge­halt und sorgt für eine bessere Ver­daulichkeit. Durch den Prozess der Milch­säuregärung entste­hen pro­bi­o­tis­che Kul­turen, die die Darm­flo­ra pos­i­tiv bee­in­flussen und das Immun­sys­tem unter­stützen kön­nen. Zudem ent­fal­tet sich eine faszinierende Geschmacksvielfalt: Von angenehm säuer­lich bis hin zu würzig-kom­plex entwick­eln fer­men­tierte Lebens­mit­tel eine aro­ma­tis­che Tiefe, die sie so beson­ders macht.

Kimchi auf einem Teller mit Sesam
Kim­chi mit Sesam

Doch wie funktioniert das Fermentieren eigentlich?

Der Schlüs­sel liegt in der Umwand­lung von Zuck­er oder Stärke durch Mikroor­gan­is­men – meist Milch­säure­bak­te­rien, Hefen oder spezielle Schim­melpilze. Die ein­fach­ste und tra­di­tionell­ste Meth­ode ist die Milch­säuregärung. Dabei wer­den Gemüse oder andere Lebens­mit­tel in Sal­zlake oder in eigen­em Saft ein­gelegt, wodurch sich eine sauer­stof­farme Umge­bung bildet. Milch­säure­bak­te­rien begin­nen ihre Arbeit, wan­deln Zuck­er in Milch­säure um und kon­servieren das Lebens­mit­tel auf natür­liche Weise. Gle­ichzeit­ig entste­hen neue Aromen, und durch die Bil­dung von Enzy­men wird das Essen leichter ver­daulich. Der Gär­prozess dauert je nach Tem­per­atur und gewün­schtem Geschmack von weni­gen Tagen bis hin zu mehreren Wochen.

Fast alles lässt sich fermentieren!

Klas­sik­er wie Kohl zu Sauer­kraut oder Gurken zu sauren Gurken ken­nt jed­er, doch auch Rote Bete, Karot­ten, Knoblauch oder sog­ar Wasser­mel­o­nen­rinde lassen sich mit etwas Geduld in köstliche fer­men­tierte Leck­ereien ver­wan­deln. Auch Milch­pro­duk­te wie Joghurt und Kefir oder Getränke wie Kom­bucha und Wasserke­fir erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Selb­st Brot kann durch Sauerteigfer­men­ta­tion eine ganz neue Dimen­sion an Geschmack und Bekömm­lichkeit erre­ichen. Ob süß oder herzhaft, mild oder inten­siv – die Welt der Fer­men­ta­tion ist so vielfältig wie ihre jahrhun­dertealte Geschichte und lädt dazu ein, mit Geschmack und Gesund­heit zu exper­i­men­tieren.

Diese Utensilien helfen

  • Fer­men­ta­tion­s­ge­fäße: Ein­machgläs­er (Weck­gläs­er), Schraubgläs­er, oder ein Gär­topf mit Wasser­rinne für größere Men­gen. Vorteil: Weck­gläs­er mit Gum­mir­ing und Gär­topfe
    kön­nen Gase entwe­ichen lassen, ohne Sauer­stoff
    einzu­lassen.
  • Gewichte: Glas­gewichte oder kleine Teller, um das Gemüse unter der Sal­zlake zu hal­ten. Auch ein sauber­er Stein funk­tion­iert.
  • Schnei­de­brett und Mess­er: Zum Zerklein­ern von Gemüse Salz ohne Jod oder Riesel­hil­fen: Meer- oder Stein­salz ist ide­al!
  • Püri­er­stab oder Stampfer: um Zell­saft aus dem Gemüse zu drück­en.

Worauf ist zu achten

  • Sauberkeit: Alle Gefäße, Gläs­er, Deck­el und Werkzeuge müssen gründlich gere­inigt oder ster­il­isiert sein, um uner­wün­schte
    Bak­te­rien oder Schim­mel zu ver­mei­den.
  • Die richtige Salz­menge: Für Milch­säuregärung wird eine Salzkonzen­tra­tion von 2–5 % ver­wen­det (20–50 g Salz/1 l Wass­er).
  • Kein Sauer­stoff: Bei den meis­ten Fer­men­ta­tion­sprozessen muss das das Gemüse voll­ständig mit Flüs­sigkeit bedeckt sein (anaer­obe Umge­bung).
  • Die richtige Tem­per­atur: Die opti­male Tem­per­atur für Milch­säuregärung liegt zwis­chen 18–22 °C.
  • Geduld: Fer­men­ta­tion kann einige Tage bis Wochen dauern. Je länger, desto inten­siv­er der Geschmack.

Achtung! Ver­dor­bene fer­men­tierte Lebens­mit­tel riechen faulig, schim­meln, schmeck­en ungewöhn­lich sauer oder bit­ter und zeigen eine schleimige, ver­färbte oder schäu­mende Kon­sis­tenz.

Rezepttipp: Kimchi

Kim­chi gilt als kore­anis­ches Nation­al­gericht – und wird auch im West­en immer beliebter. Kein Wun­der:
Der fer­men­tierte Chi­nakohl ist ein würziges Geschmack­ser­leb­nis der beson­deren Art.

Kimchi - fermentierter Kohl in Korea
EDE­KA-Rezept für Kim­chi – fer­men­tiert­er Kohl in Korea

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