Man steckt irgendwie so zwischen Sommer und Herbst. In kulinarischer Hinsicht stellt sich dann die Frage: ist noch Cocktail und Gazpacho angesagt oder gehen wir schon zu Wein und Wild über? Es ist genau die Mitte, die diese Übergangszeit so schön machen – nicht nur kulinarisch gesehen, sondern generell. Und genau in diese Kerbe schlagen unter anderem die Pfifferlinge, die ganz frisch aus dem Wald in unsere Märkte gelangen.
Die Pfifferlinge – nicht Sommer nicht ganz Herbst und genau dazwischen richtig
Schon beleuchtet haben wir den Federweißer. Er ist der prototypische Wandler zwischen den Zeiten. Er bringt die Frische des Sommers mit der Herbe des Herbstes in einem flüssigen Einklang. Doch steht er beim besten Willen nicht allein da. Die Pfifferlinge begleiten ihn. Auch sie sind ein saisonal frischer Genuss. Im Spätsommer geerntet können sie auf gleiche Weise ein leichtes Gericht veredeln wie auch ein deftiges. Wir stellen Ihnen den Pilz näher vor und empfehlen ein Gericht, das in diese Zeit passt wie unsere Bandelt-Märkte zu Ihnen.
Die Welt der Pfifferlinge
Vielseitigkeit

Pfifferlinge gehören zu den beliebtesten Wildpilzen und sind in der europäischen Küche ein echter Klassiker. Sie lassen sich sowohl in herzhaften Hauptgerichten als auch in Beilagen einsetzen. Ihr aromatischer, leicht pfeffriger Geschmack macht sie zu einem spannenden Bestandteil vieler Rezepte.
Herkunft

Pfifferlinge wachsen wild in Laub- und Nadelwäldern und lassen sich nicht künstlich züchten. Sie gehen eine Symbiose mit den Baumwurzeln ein, was eine Kultivierung unmöglich macht. Saison haben sie vor allem von Juni bis Oktober und werden dann frisch gesammelt angeboten.
Vor- und Zubereitung

Pfifferlinge sollten vor dem Kochen gründlich, aber schonend gereinigt werden, am besten mit einem Pinsel oder Küchenpapier statt Wasser. Beim Braten entfalten sie ihr Aroma am besten, wenn sie zunächst in einer heißen Pfanne ohne Fett anziehen dürfen. Anschließend kann man sie mit Butter, Zwiebeln oder Kräutern verfeinern.
Inhaltsstoffe

Die Pilze enthalten viele Vitamine der B‑Gruppe, darunter Niacin und Riboflavin, die wichtig für den Energiestoffwechsel sind. Außerdem sind sie reich an Mineralstoffen wie Kalium und Eisen. Mit ihrem hohen Eiweißgehalt sind sie besonders für eine ausgewogene Ernährung interessant.
Vorzüge für den Körper

Pfifferlinge sind kalorienarm und ballaststoffreich, wodurch sie lange sättigen. Sie unterstützen die Verdauung und tragen zu einer guten Nährstoffversorgung bei. Ihre antioxidativen Inhaltsstoffe können zudem das Immunsystem stärken.
Lagerung

Pfifferlinge können blanchiert und abgetropft in einem Beutel eingefroren werden. Sie können Sie in Weißweinessig und Olivenöl, verfeinert mit Kräutern eingelegt oder einfach bei 60 Grad im spaltoffenen Backofen getrocknet werden.
Pfifferling-Bruschetta

Sie brauchen
- 8 Scheiben Ciabatta
- 2 Knoblauchzehen
- Olivenöl
- 250 g Pfifferlinge
- Glatte Petersilie (nach Belieben Rosmarin und/oder Thymian)
- Tomaten
- Pecorino
- Salz und Pfeffer
So geht’s
- Ciabatta-Brote im Ofen anbacken
- 1 Knoblauchzehe mit Olivenöl und einer Prise Meersalz im Mörser zu einer Masse zerstoßen
- Pfifferlinge in Olivenöl mit gehackter Knoblauchzehe anbraten, zuletzt gehackte Petersilienblätter (Rosmarin/Thymian) zugeben.
- Heiße Ciabatta-Brote mit Knoblauch-Olivenöl bestreichen und mit den Pilzen sowie gehackten Tomatenstückchen belegen und Pecorino darüberreiben. Leicht pfeffern und salzen.