Auch wenn die Sonne noch mal alles geben mag, die Abende werden kühler und alsbald wird der Herbst so richtig kommen. Und dann spätestens beginnt die Teezeit. Bis es aber nun soweit ist, nutzen Sie Ihre Tees doch einmal für Ihr Essen. Wie bitte? Ja, genau! Teegewürze und Tees können durchaus auch kulinarisch richtig glänzen. Unsere Bandelt-Märkte liefern einige Ideen, die über den Tassenrand hinausblicken.
Zimt, Kardamom und Co. können mehr
Zimt im Apfelkuchen kennen wir. Doch das Gewürz kann auch Kürbis, Möhren, Lamm oder Schmorgerichten eine warme, leicht süßliche Note verleihen. Sogar eine Messerspitze in das Kaffeepulver gemischt, ergibt am Morgen ganz ungeahnte Aromen. Das funktioniert auch mit Muskat. Ähnlich spannend ist Kardamom: Der grüne Kardamom schmeckt frisch, würzig und leicht süßlich, während schwarzer Kardamom deutlich herber daherkommt. Dazu gesellen sich im Herbst gern Sternanis, Nelken, Ingwer oder Vanille.
Viele dieser Aromen kennen wir aus Chai. Und genau diese Kombination macht sich auch in Desserts, Gebäck, Kompott oder herbstlichen Gerichten hervorragend.
Sie suchen ein Beispiel? Wie wäre es hiermit?

Einfach mal mit Tee kochen
Noch ungewöhnlicher wird es, wenn der Tee selbst zur Zutat wird. Kräftiger Schwarztee kann beispielsweise Flüssigkeit in Desserts oder Gebäck aromatisieren. Besonders spannend ist Earl Grey: Seine typische Bergamotte-Note harmoniert wunderbar mit Vanille, Zitrusfrüchten, Beeren und Schokolade.
Wie gut das funktioniert, zeigen zum Beispiel die Earl-Grey-Cupcakes mit Heidelbeeren. Hier wird aufgebrühter Earl Grey direkt im Teig verarbeitet und zusätzlich für das Frosting verwendet.

Und Matcha? Der darf gleich mit hinein!
Matcha ist ohnehin wie geschaffen fürs Kochen und Backen, denn der fein gemahlene Grüntee wird nicht nur aufgegossen, sondern komplett verarbeitet. Sein fein-herbes Aroma passt besonders gut zu Zitrone, Vanille, weißer Schokolade und Nüssen.
Matcha liegt im Trend, aber was ist Matche eigentlich?
- Matcha ist fein gemahlener Grüntee in leuchtend grüner Pulverform.
- Das Pulver wird nicht nur aufgegossen, sondern vollständig mitgetrunken.
- Seinen Ursprung hat Matcha vor allem in der japanischen Teekultur.
- Der Geschmack ist leicht herb, frisch und fein grasig.
- Matcha passt als Tee, Latte, Dessert, Eis oder Gebäck.
Wer das ausprobieren möchte, findet bei EDEKA einen Matcha Cake mit Zitrone und Pistazien. Ebenfalls spannend für die herbstliche Kaffeetafel: der Matcha-Marmorkuchen mit weißer Schokolade.
Herbstküche zum Experimentieren
Unser Tipp: Einfach ausprobieren! Einen kräftigen Tee als aromatische Flüssigkeit verwenden, etwas Matcha in Teig oder Creme geben oder mit Zimt, Kardamom, Vanille, Ingwer und Sternanis experimentieren. Gerade Kürbis, Apfel, Birne, Nüsse, Schokolade und herzhafte Schmorgerichte vertragen sich wunderbar mit diesen Aromen.
Und falls nach dem Kochen noch Gewürze übrig sind? Dann machen wir eben doch das Naheliegendste daraus: eine schöne heiße Tasse Tee.

